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Eine Ballonfahrt ist immer ein Abenteuer und nicht vergleichbar mit einer Flugreise. Man fährt mit dem Wind und
spürt daher keinen Fahrtwind. Man ist buchstäblich Wind und Wetter ausgesetzt. Man weiss jedoch beim Start
noch nicht, wo man landen wird. Nur die ungefähre Fahrtrichtung und geschätzte Distanz ist bekannt.
Gelenkt wird mit der Wahl der Flughöhe und damit dem Erreichen einer anderen Luftströmung resp. Strömungsrichtung.
Dazu erhöht man die Lufttemperatur innerhalb der Hülle mit dem Brenner, oder aber man lässt sie Abkühlen und wartet
mit "heizen", bis die gewünschte Sinkgeschwindigkeit erreicht worden ist.
Ballonfahrten sind Witterungsabhängig. Im Sommer kann daher in der Regel nur am frühen Morgen oder frühen Abend
gefahren werden, da ansonsten die thermischen Bedingungen zu ungünstig sein können. Während den kühleren Monaten
wie im Winter oder Anfangs Frühling können auch Fahrten tagsüber stattfinden.
Auch wenn man nicht schwindelfrei ist, oder sogar Höhenangst hat, kann man ohne Bedenken ballonfahren.
Das Gefühl und die Eindrücke im Ballonkorb sind nicht mit denen auf einer Leiter oder einem Turm zu vergleichen.
Schwindelgefühl hängt mit der direkten Erdberührung zusammen, die wir mit einem Ballon nicht haben.
Doch alles der Reihe nach.
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